Bäume bestimmen
Vielfalt der Natur.
1. Einheimische Gehölze: Laubbäume vs. Nadelbäume
Unsere heimischen Wälder leben von der Vielfalt. Während Laubbäume oft den Ton angeben, sorgen Nadelbäume für Struktur und ganzjährigen Schutz.
Laubbäume (Deziduengehölze)
Sie prägen das Landschaftsbild und bieten durch herbstlichen Laubfall wertvollen Humus für den Boden.
Rotbuche (Fagus sylvatica): Die "Mutter des Waldes". Sie wächst extrem schattentolerant und bildet mächtige Kronen.
Stieleiche & Traubeneiche (Quercus robur / petraea): Absolute Hotspots für die Artenvielfalt. Über 500 Insektenarten leben an und von der Eiche.
Hängebirke (Betula pendula): Ein klassisches Pioniergehölz. Sie besiedelt schnell karge Flächen und liebt Licht.
Weitere Laubbäume: Bergahorn, Spitzahorn, Erle, Linde, Pappel etc.
Nadelbäume (Koniferen)
Sie kommen oft mit nährstoffärmeren oder trockeneren Böden zurecht als viele Laubbäume.
Gemeine Fichte (Picea abies): Traditionell stark forstwirtschaftlich genutzt, leidet heute aber massiv unter dem Klimawandel (Trockenheit, Borkenkäfer).
Waldkiefer (Pinus sylvestris): Extrem anspruchslos, wächst selbst auf purem Sand oder in Mooren.
Weißtanne (Abies alba): Ein tiefwurzelnder, schattentoleranter Nadelbaum, der als stabiler Partner im Mischwald an Bedeutung gewinnt.
Weitere Nadelbäume: Lärche, Douglasie, etc.
















































































