Natur und Landschaften
Vielseitigkeit der Natur
Der Westerwald ist ein abwechslungsreiches deutsches Mittelgebirge im Länderdreieck von Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Begrenzt wird die Region von den vier Flüssen Rhein im Westen, Lahn im Süden, Dill im Osten und Sieg im Norden.
Hier ist eine kompakte Übersicht über die Geografie und die besonderen Naturräume der Region:
Geografie und Geologie: Geprägt vom Vulkanismus
Geologisch gehört der Westerwald zum Rheinischen Schiefergebirge. Das Besondere ist jedoch die Überlagerung durch urzeitlichen Vulkanismus aus dem Tertiär. Überall in der Landschaft stößt man auf gigantische Basaltvorkommen und erloschene Vulkankuppen. Die höchste Erhebung der Region ist die Fuchskaute mit 657 m/NN.
Natur-Highlights
Die Natur des Westerwaldes ist extrem vielseitig und teilt sich in drei charakteristische Landschaftsformen:
Der Hohe Westerwald: Eine raue, windige, aber wunderschöne Hochfläche. Typisch sind saftige Bergwiesen, weite Heideflächen (wie bei Westernohe) und dichte Laubwälder.
Die Westerwälder Seenplatte: Eine künstlich im 12. Jahrhundert von Mönchen angelegte, heute aber völlig naturnahe Kette aus sieben großen Teichen und Stauseen (z. B. der Dreifelder Weiher). Sie ist ein Paradies für Wasservögel und Ruhesuchende.
Wilde Täler und Schluchten: Wo sich das Wasser durch den harten Basalt gegraben hat, sind mystische Naturdenkmäler entstanden. Das bekannteste Beispiel ist die urwüchsige Holzbachschlucht, in der sich der Bach zwischen umgestürzten Bäumen und dicken Basaltbrocken hindurchzwängt.
















