Schnecken
Vielseitigkeit der Natur
Schnecken
Einheimische Schnecken spielen eine riesige Rolle in unserem Ökosystem.
Hier ist eine kompakte Übersicht über die wichtigsten heimischen Arten und ihre Besonderheiten.
Einheimische Schnecken (Gastropoda)
In Deutschland leben rund 260 bis 300 verschiedene Schneckenarten (die meisten davon an Land).
Man unterscheidet sie grob in zwei Gruppen:
Gehäuseschnecken (Die Nützlinge)
Sie tragen ihr "Haus" aus Kalk auf dem Rücken, das sie bei Trockenheit verschließen können. Sie sind für Gärtner meist völlig harmlos.
Weinbergschnecke:Unsere größte heimische Gehäuseschnecke. Sie steht unter Naturschutz und frisst am liebsten welke Pflanzenteile – und sogar die Eier von Nacktschnecken!
Bänderschnecken (Garten- und Hain-Bänderschnecke): Die kleineren, oft gelb oder braun gestreiften Schnecken, die man überall in Hecken findet. Sie ernähren sich hauptsächlich von Algen und totem Pflanzenmaterial.
Nacktschnecken (Die Gefräßigen & ihre Jäger)
Spanische Wegschnecke: Eigentlich eine eingewanderte Art (Neozoon), aber heute die häufigste Nacktschnecke. Sie ist der typische "Salatdieb" im Garten, da sie frisches Grün liebt.
Tigerschnegel: Eine große, Leoparden-artig gemusterte Nacktschnecke. Sie ist extrem nützlich, da sie räuberisch lebt und die Eier (sowie kleinere Exemplare) der schädlichen Wegschnecken frisst.
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